Schwarzarbeit mit mehr Polizei und mit höheren Bußgeldern bekämpfen zu können glauben nur Blindgänger und Scheuklappenträger .
Woher kommt es, daß
Alle,
freie Berufe, Beamte (von A0 bis A999) und gesetzlich verpflichtete
Verfolger
von Schwarzarbeit zu Hause selbst Schwarzarbeiten lassen?
Dazu gehören auch
Finanzbeamte, die im Gegenzug für die Schwarzarbeiter und deren
Auftraggeber als Gegenleistung die Steuererklärung
erstellen. Wer kennt solche
Fälle nicht ?
Auf
unsere Verfassung schwören Beamte
ihren Diensteid. In ihrem Privatleben gilt anscheinend der von ihnen abgelegte Diensteid nicht mehr.
Vermutlich gilt der Diensteid nur für die Dauer des
Dienstes, und der beginnt um 8 Uhr und endet
um 15 Uhr.
Der klassische preußische Beamte ist schon lange ausgestorben. :-)
(Tipp zu ihrer eigenen Überprüfung des Volumens der Schwarzarbeit):Wie wird Schwarzarbeit wirkungsvoll bekämpft ?
Mit mehr Gesetz
und mit mehr Polizei lässt sich die Schwarzarbeit nicht bekämpfen,
sondern nur über ihren Preis.
Die Schwarzarbeit muss teurer werden.
Im Klartext bedeutet das den Abschied von den klassischen Solidarsystemen aus den letzten Jahrhunderten mit den knebelnden Tarifverträgen.
Mit allen lohngebundenen Abgaben kostet ein Mitarbeiter seinen Chef z.Zt. pro gearbeitete Stunde ca. 29,00 EUR. Sein Stundenlohn im Betrieb beläuft sich brutto auf 14,00 EUR. Nach Steuern und seinen Sozialversicherungsanteilen erhält er etwa 10,00 EUR pro Stunde ausgezahlt.
Von diesen 10,00 EUR soll er einen Maler beschäftigen, der ihn mit Mehrwertsteuer mind. 39,00 EUR pro Stunde kostet, wenn er ihn legal beauftragt.
Schließt der Chef mit seinem Mitarbeiter einen Vertrag, daß der Boss ihm die 29,- EUR pro Stunde auszahlt, die er kostet, arbeiten beide illegal zusammen.
Wenn der Mitarbeiter einen
solchen Vertrag mit seinem Chef schließt, sich selbst
sozialversichert, die Krankheits-, die Urlaubs- und die Feiertage auf
seine eigene Kappe
nimmt, dann erhält er pro gearbeitete Stunde von seinem Chef ca.
29,00 EUR pro Stunde.
Sein Interesse zum “Kohlemachen” schwarz zu arbeiten ist dahin oder die Stunde Schwarzarbeit kostet bei ihm künftig ebenfalls 29,00 EUR. Beim Chef hat er schließlich seine 29,00 EUR auf der Hand.
Samstags arbeitet er im Unternehmen und nicht mehr bei der Firma „Schwarz vom Freitag bis Samstag“.
Rechtlich ist so ein Vertrag leider nicht möglich, sogar gefährlich. Der Mitarbeiter ist scheinselbständig und der Chef beschäftigt Scheinselbständige.
Die Gegenargumente: ” Dann versichert sich Keiner mehr, das ist unsozial", sind reine Scheinargumente, weil man dem Bürger keine Vernunft zutraut.
Die Mitarbeiter sind Bürger und haben mehr Verstand als Politiker ihnen zugestehen wollen. Sie wissen selbst am Besten, dass sie sich und wie sie sich versichern müssen.
Warum ermöglicht man dem Mitarbeiter und dem Chef nicht die Wahlfreiheit bei der Beschäftigung?
Willst du nach den klassischen Bedingungen arbeiten und dein Geld beim “Schwarzen” verdienen, dann tue es. Wirst Du erwischt, gehst du und dein Bauherr gnadenlos in den Knast.
Willst du nach dem obigen Modell arbeiten, dann ist das machbar und legal.
Das bessere System wird sich bald herausstellen.
Den billigen, eigenen Schwarzarbeiter gibt es dann nicht mehr.
Man will dieses System nicht. “Man kann sich ja dann sonst nichts mehr leisten."
Und die Berufsgenossenschaften? Wo bleibt da die Liberalisierung ?
Verunfallt ein Schwarzarbeiter auf dem Bau, wird er gemäß der RVO von der BauBeGe betreut. Die Zuständigkeit der Berufsgenossenschaft ist gesetzlich festgelegt.
Die Beitragszahlung der BauBeGe erfolgt durch die Unternehmen, die lohn- und gehaltsbeziehende Mitarbeiter beschäftigen, nicht durch die Schwarzarbeiter. Basis für den Beitrag ist die Lohnsumme der Betriebe, nicht der Umsatz (wäre viel gerechter).
Gesetzlich sind somit alle Unternehmer verpflichtet den Strick zu bezahlen, an dem sie eines Tages hängen werden, denn der verunfallte Schwarzarbeiter wird in der BauBeGe Klinik behandelt und erhält von seinem Chef auch noch Lohnfortzahlung. Der Chef erhält nur einen gelben Arbeitsunfähigkeitszettel. Will der Chef von dem behandelnden Arzt mehr wissen, fällt die Krankheitsursache unter die ärztliche Schweigepflicht.
Kraftfahrzeugversicherungen muß der Halter abschließen. Der Halter ist in erster Linie für alle Schäden haftpflichtig. Warum nicht ein Bauherr für seine Baustelle? Von den Kosten der Baumaßnahme zahlt er einen prozentualen Beitrag an eine beliebige Versicherung, die das Risiko absichert.
Keiner will das wahr haben, weil er persönlich von der Illegalität der Schwarzarbeit profitiert.
Ist das noch Sozialverhalten ?
Die Schwarzarbeit ist die einzige Branche mit Zukunft und hat enorme Wachstumsraten.
Der schwarze Markt muß legalisiert werden. Ansonsten geht die Republik Pleite.